Die CNC-Fräse soll nun einen Laser bekommen, Teil 2

Die konstruierten Teile sind fertig gedruckt. Etwas Nacharbeit ist schnell erledigt. Fertig für den Einbau …

 

Besonders bei solchen Teilen ist es wichtig, dass sie wirklich gerade und nicht in irgendeiner Richtung verzogen sind. Ich würde Konstruktionsteile auch nur noch in ABS drucken um dauerhaft die nötige Zähigkeit zu haben. Ein beheiztes Heizbett und eine entsprechende Druckplatte sind dafür unverzichtbar. An anderer Stelle im Block wird ausführlich darauf eingegangen.

Die Teile sehen nach dem Druck und leichter Nachbearbeitung so aus.

Nachgearbeitet habe ich die Lagerpassungen. Ich hatte sie absichtlich recht knapp bemessen um die Lager wirklich Einpressen zu können. Zudem habe ich die kleinen Löcher um die Spindelbuchse und die 8 6,5mm-Montagelöcher nachgebohrt. Ein wenig Finishing mit feinem Schmirgel schadet auch nicht. Vor dem Zusammenbau sollte alles weitestgehend staubfrei sein, speziell in Rücksicht auf die Funktion der Lager.

Die Lager sind eingepresst, das sollte zu einem sicheren Halt der Lager in den Kunststoffteilen führen. Die Lager müssen natürlich absolut gerade eingepresst sein.

Ebenso ist die Spindelspielreduzierung eingebaut. Nochmal ganz wichtig: Dieses Funktionsteil muss geringfügig schwimmend montiert sein und nicht absolut fixiert. Extrem wenig Spiel in Z-Richtung und geringfügiges Spiel in der Ebene dürfte der richtige Weg sein.

Hier im Bild ist nicht etwa das gedruckte Teil krumm, sondern es kann nicht flach aufliegen, weil auf der Unterseite die Befestigungsschrauben leicht herausschauen.

Weiter mit dem Einbau …

Beim Aufsetzen der Lager auf die Führungsstangen ist natürlich wieder darauf zu achten, dass nichts verkantet wird. Die Lager sind empfindlich.

Bis hier passt alles. Als nächstes konstruiere ich jetzt die Aufnahmen für den Spindelmotor und für den Laser.

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