Die CNC-Fräse soll nun einen Laser bekommen, Teil 3, Spindelhalterung

Die erste Halterung entsteht in diesem Beitrag. Es wird die Halterung für den Spindelmotor. Prinzipiell orientiere ich mich an den alten Teilen. Um einen schnellen Wechsel durchführen zu können, müssen aber Anpassungen sein.

 

 

Mit Fusion360 habe ich eine neue Konstruktion erstellt. Mit Absicht habe ich eine einteilige Konstruktion gewählt, um eine bessere Stabilität zu erreichen. Zudem verspreche ich mir Vorteile für die Adaption.

Die vorliegende Konstruktion ist gar nicht mal so kompliziert, wie sie auf den ersten Blick erscheint. Grundprinzip war das Vorgehen zunächst mal einen größeren Block zu erstellen und dann immer weiter aus diesem Block Anteile herauszuschneiden:

  1. Block, der alles umschließt
  2. Zylinderkörper im Durchmesser des Spindelmotors abziehen
  3. Aus der Kombination von Kreisen und Linien werden die Außenkonturen der Spannarme generiert. Der übrige äußere Anteil wird wieder weggeschnitten.
  4. Ein Rechteckblock wird ausgeschnitten, um aus den zwei Spannseiten 4 Spannarme zu generieren.
  5. Alle Bohrlöcher werden ausgeschnitten.

In Simplify3D wird mit 40%iger Füllung und leichter Supportstruktur gesliced.

Man könnte natürlich nahezu ohne Support mit einer anderen Lage des Teils slicen. Ich wollte aber unbedingt, dass die Lagen in der vorliegenden Richtung entstehen, um der Bruchgefahr zwischen den Layern beim Spannen des Motors zu entgehen. Der minimale Materialverlust ist da leicht zu verschmerzen.

Nach 5 Stunden Druck sieht das Teil dann so aus. Das Foto gibt die Drucklage wieder.

Zur Verdeutlichung eine weitere Ansicht.

Die Supportstrukturen sind herausgebrochen.

Testweise wird der Motor eingeschoben.

… und jetzt mal mit Spannschrauben …

So hatte ich es mir vorgestellt.

Nächster Schritt: Adapter für den Laser erstellen.

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